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Nachtflug (NIT)

Die Erweiterung für Flüge während der Nacht, berechtigt Piloten auch nach Einbruch der Dunkelheit auf Sicht zu fliegen. Dies wird auch als Nacht-VFR oder kurz NVFR bezeichnet.

Zu Beginn der Ausbildung erfolgt ein Theoriekurs. In diesem Kurs wird auf die Eigenheiten und Gefahren bei Fliegen in der Nacht eingegangen. Insbesondere wird die Adaptionsfähigkeit des menschlichen Auges an die Dunkelheit thematisiert.

Innerhalb der nächsten 6 Monate nach der Nachtflugtheorie erfolgen die geforderten 5 Flugstunden in der Nacht. Diese werden auf mindestens 3 Flüge aufgeteilt, um dem Schüler verschiedene Lichtverhältnisse zu zeigen.

Es werden nicht nur Aussenlandungen in erhöhten Lagen geübt, sondern idealerweise auch einmalig den Landesflughafen Zürich angeflogen. Sicherlich in Highlight eines jeden Helikopterpiloten.

Für angehende Berufspiloten ist das NIT-Rating integraler Bestandteil des CPL-Lehrgangs. Für Privatpiloten werden zusätzlich 10h simulierter Instrumentenflug vorgeschrieben, wovon max. 5h auf einem Simulator absolviert werden dürfen.

Danke der guten Infrastruktur auf des Heliport Balzers, dürfen Nachtflüge bis 22:00 Lokalzeit durchgeführt werden. Somit kann die Ausbildung jeweils vom früheren Herbst bis Mitte Frühling absolviert werden. Dies ist ein wesentlicher Vorteil, da bei vielen anderen Standorte entweder gänzlich untersagt oder stark eingeschränkt sind.

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