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Privatpilot PPL(H)

Die Ausbildung zum Privatpiloten (Private Pilot License Helicopter PPL(H) ) ist der Einstieg in die Fliegerei, insbesondere in die Helikopterfliegerei.

Eine PPL berechtigt Sie zur Durchführung von privaten, nicht-kommerziellen Flügen. Somit sind Flüge auf Kostenteilbasis erlaubt.

Für den Erwerb einer PPL(H) gelten folgende Voraussetzungen:

  • Mind. 16 Jahre alt bei Ausbildungsbeginn
  • Mind. 17. Jahre alt bei Abschluss
  • Medizinisches Tauglichkeitszeugnis (Medical Class 2)*

*Wenn man die Ausbildung mit dem Ziel einer Berufspilotenlizenz in Angriff nimmt, empfiehlt es sich gleich zu Beginn das für Berufspiloten vorgeschriebene Medical Class 1 zu machen. So können allfällige medizinische Restriktionen bereits im Vorfeld ausgeschlossen werden.

Beim Beginn der Ausbildung erfolgt die Zuteilung eines Hauptfluglehrer. Diese Person ist eine wichtige Ansprechperson für Fragen und zudem verantwortlich für den allgemeinen Ausbildungsablauf inklusive Dokumentation. Es ist daher äusserst wichtig, dass sich eine gute und konstruktive Beziehung zum Hauptfluglehrer etabliert und man sollte sich unbedingt melden, wenn das Verhältnis nicht zufriedenstellend ist.

Idealerweise wird die praktische Ausbildung und die Theorie parallel erledigt. So gibt es eine positive Wechselwirkung. Die Theorie muss jedoch spätestens vor der praktischen Prüfung erfolgreich bestanden sein.

Die theoretische Ausbildung erfolgt bei der Swiss Helicopter School Association oder wahlweise bei einer Partnerfirma und kann im Klassenzimmer oder im Fernstudium (mit wenigen Präsenztagen) absolviert werden. Folgende Fächer werden geprüft:

Allgemein:

  • 010 Luftrecht
  • 040 Menschliches Leistungsvermögen
  • 050 Meteorologie
  • 060 Navigation
  • 090 Sprechfunk VFR

Helispezifisch:

  • 020 Allgemeine Luftfahrtkenntnisse
  • 030 Flugleistung und Planung
  • 070 Betriebsverfahren
  • 080 Aerodynamik

Weitere Infos zur theoretischen Ausbildung finden Sie unter www.shsa.ch.

Die praktische Ausbildung erfolgt zuerst am Doppelsteuer in Begleitung eines Fluglehrers. Zu Beginn werden auch Prozesse rund um den Betrieb eines Helikopters angeschaut wie zum Beispiel:

  • Briefing
  • Flugplanung
  • Vorflugkontrolle (Preflight-Check)

Schon nach kurzer Zeit können diese Aufgaben dann allein durch den Flugschüler erledigt werden, womit sich die Kosten optimieren lassen.

Der weitere Verlauf der Ausbildung folgt einem definierten Syllabus, welcher verschiedene Schwerpunkte legt wie z.B Notfallszenarien, Navigation, Alleinflüge, simulierter Instrumentenflug oder Alpeneinweisung.

Die Ausbildung wird durch einen Prüfungsflug mit einem BAZL Experten abgeschlossen.

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